Tierfreundliches Festessen zu Weihnachten und Silvester

An den Feiertagen greifen viele Verbraucher gerne zu Fleisch: Rinder- oder Schweinebraten oder eine Gans gehören zu den beliebten Gerichten. Doch die Zucht, Haltung und Schlachtung von landwirtschaftlich genutzten Tieren ist meist mit gravierenden Tierschutzproblemen verbunden. Immer mehr Verbraucher achten daher immer mehr darauf, welches Fleisch sie kaufen oder greifen direkt zu vegetarischen oder veganen Alternativen. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps für alle, die Weihnachten tierfreundlicher gestalten möchten.

Trotz der bestehenden Missstände in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zeigt sich ein Wandel, der glücklicherweise bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: Auch landwirtschaftlich genutzte Tiere werden wieder verstärkt als eigenständige Lebewesen und nicht als Produktionsgüter wahrgenommen. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, weniger Fleisch zu essen und achten auf Fleisch aus besseren Haltungsbedingungen. Viele lassen Fleisch oder tierische Produkte bei ihrem Menü sogar gänzlich außen vor. Eine Entwicklung, die aus Tierschutzsicht sehr zu begrüßen ist.

Vegane und vegetarische Köstlichkeiten

Weihnachten kann eine gute Gelegenheit sein, die Vielfältigkeit einer tier-, umwelt- und klimafreundlichen Ernährung zu zeigen. Sowohl süße als auch herzhafte Gerichte lassen sich heute einfach zubereiten – egal, ob man eingeladen ist und etwas mitbringen möchte oder ob man selbst Gäste einlädt. Dabei bieten sich zum Beispiel vegetarische bzw. vegane Varianten von Salaten, verschiedenen Dips und Aufstrichen oder Plätzchen an. Wer noch einen draufsetzen möchte, bereitet Köstlichkeiten zu, die nicht auf den ersten Blick vegan erscheinen und zeigen, dass man auf nichts verzichten muss, etwa vegane Schokotorte, Christstollen oder Lasagne. In seinem Magazin DU UND DAS TIER stellt der Deutsche Tierschutzbund ein Rezept für ein veganes Silvestermenü vor (www.duunddastier.de/veganes-silvester).

Beim Fleisch auf die Herkunft achten

Für wen es dennoch Fleisch sein muss, der sollte nicht auf Billigangebote zugreifen, die damit einhergehen, dass Tiere unter kostengünstigen, aber dafür tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten und Landwirte nicht angemessen entlohnt werden. Stattdessen sollte man sich beim Einkauf bewusst für mehr Tierschutz und Fleisch aus artgerechterer Tierhaltung entscheiden. Definitiv ganz verzichten sollte man allerdings auf tierquälerische Produkte, wie Stopfleber oder Hummer.

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