Landesverband

Gedanken über die künftige Arbeit des Landestierschutzverbandes Sachsen e.V.

Werte Verbandsmitglieder, liebe TierschützerInnen und Tierschützer,
hiermit begrüßen wir Sie herzlich auf der neu gestalteten Internetseite des Landestierschutzverbandes Sachsen e. V.

Es wurde auch langsam Zeit, werden einige von Ihnen sagen. Und damit haben Sie zweifellos Recht. Allerdings konnte der Landesvorstand auch nicht auf etwas Funktionierendes zurückgreifen. Etwas Neues zu schaffen ist eben manchmal aufwendiger als etwas Vorhandenes fortzusetzen. Wir wollen und können uns aber nicht mit der Betrachtung der Vergangenheit aufhalten. Wir wollen und müssen uns unbedingt mit den vor uns liegenden komplizierten Aufgaben und Problemen und insbesondere mit ihrer baldigen Lösung beschäftigen.

  1. Die Tierheime müssen auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt werden, um ihr Überleben zu sichern. Dazu ist es unumgänglich, dass die Vereine von den Kommunen für die in ihrem Auftrag erbrachten Leistungen (insbesondere für die Fundtierverwahrung) eine kostendeckende Bezahlung erhalten.
  2. Das Erreichen des unter erstens genannten Zieles erfordert unabdingbar ein allumfassendes solidarisches Verhalten aller Vereine des Landesverbandes. Es muss einfach der Vergangenheit angehören, dass Vereine mit Kommunen Verträge zur Verwahrung von Tieren abschließen, ohne sich vorher mit den Vereinen abzustimmen, die im selben kommunalen Zuständigkeitsbereich bzw. in Nachbargemeinden tätig sind oder die vorher Vertragspartner der Kommune waren.
  3. Eine umfassende Solidarität aller Vereine erfordert aber als unabdingbare Grundlage eine Vertiefung der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung. Wie erreichen wir das? Am Anfang wäre schon eine Kontaktaufnahme mit dem/den Nachbarverein(en) und ein persönliches Kennenlernen der Vorstandsmitglieder und Tierheimmitarbeiter sehr hilfreich. Seitens des Landesvorstandes wird die Durchführung von „Regionalkonferenzen“ vorbereitet, die jeweils in den drei ehemaligen Landesdirektionen Dresden, Chemnitz und Leipzig stattfinden sollen. Hierzu sollen außer den jeweiligen Vereinen auch Vertreter der Kommunen, des Deutschen Tierschutzbundes und der politischen Parteien teilnehmen.
  4. Weitere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung, wie z. B.
    • der Einsatz von Softwarelösungen zur Erleichterung der Vereinsarbeit und der Abrechnung der Leistungen für die Kommunen und andere Partner,
    • Aufzeigen von Lösungen, um Vorstandsmitglieder vor persönlichen finanziellen Verlusten zu schützen,

    wird der Landesvorstand jeweils auf der Internetseite vorstellen bzw. Ihnen anhand Ihrer Wünsche und Forderungen in geeigneten Foren erläutern.

In der Gewissheit, dass wir durch einheitliches solidarisches Handeln in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund die zu lösenden Aufgaben und Probleme bewältigen werden, wünschen wir Ihnen und Ihren Vereinsmitgliedern das dafür erforderliche Stehvermögen und beste Gesundheit.

Ihr Landesvorstand

Joachim Rockmann, Peter Simon, Antje Schmidt, Thomas Zavadil und Thomas Weigel

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